Wo die Ostsee an Mecklenburg-Vorpommern brandet und die Luft leicht salzig schmeckt, wo Traditionssegler Sehnsüchte wecken und Backsteingiebel sich in den Himmel recken - da schließt man Freundschaft mit einer der schönsten Hansestädte Deutschlands.
Acht Jahrhunderte Stadtgeschichte haben das “Tor zum Norden“ geprägt. Viel von ihrem ursprünglichen Charme als einst wichtigstes Mitglied der Hanse hat sich die Metropole bewahrt. Davon zeugen die das Stadtbild dominierenden Giebelhäuser, die mächtigen Backsteinspeicher, die wuchtigen Tore und Stadtbefestigungen sowie die imposanten Kirchen wie zum Beispiel St. Petri mit ihrem 117 Meter hohen gotischen Turm. Sie legen beredtes Zeugnis ab vom Reichtum mittelalterlicher Kaufleute.
Das Rathaus entstand aus drei Bürgerhäusern, die mit einer siebentürmigen gotischen Schauwand optisch zu einem Gebäude zusammengefasst wurden. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden der barocke Vorbau und der wertvolle Rathausfestsaal gebaut.
Große Teile der alten Stadtbefestigungsanlagen sind heute noch erhalten. In die Wallanlagen sind die Wiekhäuser und ein Teil des hölzernen Wehrganges eingefügt. Vom Steintor ausgehend gelangt man zum Kuhtor, dem ältesten Stadttor Mecklenburgs. Das letzte noch erhaltene Strandtor ist das Mönchentor, das 1806 im klassizistischen Stil umgestaltet wurde.
Ihre Bedeutung als Handelszentrum hat sich die Stadt ebenso bewahrt wie ihren Stellenwert als Universitätsstandort: Rostocks 1419 gegründete Alma Mater ist die älteste Nordeuropas.
Das Hafenviertel ist heute von den Giebelhäusern der Wokrenterstraße, von historischen Speichern und den Neubauten der achtziger Jahre gekennzeichnet. Der 37 m hohe Leuchtturm wurde 1897/ 1898 erbaut und ermöglicht bei klarem Wetter eine Sicht bis zum 45 km entfernten dänischen Hafenort Gedser.
Im Seebad Warnemünde steht der 37 m hohe Leuchtturm, 1897/ 1898 erbaut. Trefflich ist von hier nicht nur der Überblick über das seit 1323 zu Rostock gehörende Fischerdorf Warnemünde, auch der fast 45 km entfernte dänische Hafenort Gedser ist bei klarer Sicht zu erkennen.
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Der Bau der St.-Nikolai-Kirche, ein für diese Region typischer Hallenbau aus dem 14. Jahrhundert, wurde 1942 im 2. Weltkrieg durch Brandbomben stark beschädigt. Von 1976 - 1994 wurde mit einem ungewöhnlichen Wiederaufbaukonzept der Turm, das Kirchendach und das Kirchenschiff (Kirchenhalle) in Stand gesetzt. Die Nikolaikirche ist nach ihrer Wiederherstellung keine Pfarrkirche mit einer eigenen Gemeinde mehr.
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Wechselvoll ist die Geschichte des Kurhauses Warnemünde. Direkt an der Strandpromenade gelegen, glänzt das Haus mit seiner weißen Fassade. Das 1928 im Bauhausstil errichtete Objekt war damals wie heute kultureller Mittelpunkt des Ostseebades.
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