In der alten Bischofs- und jungen Universitätsstadt hat Frieden Tradition. In den Jahren 1643–1648 fanden in Osnabrück die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden statt, der den Dreißigjährigen Krieg beendete. Auf dieses wichtige Datum europäischer Geschichte bezieht sich die Friedensstadt heute, und sie drückt ihr Eintreten für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung in vielfacher Weise aus: Steckenpferdreiten am Tag des Friedensschlusses, Friedensgespräche mit nationalen und internationalen Gästen, Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung und des internationalen Kinderhilfswerks terre des hommes Deutschland e. V. Der Schriftsteller Erich Maria Remarque und der verfemte Maler Felix Nussbaum, beide in Osnabrück geboren, sind zudem eine Verpflichtung, sich in besonderem Maße dem Frieden als Aufgabe zu widmen.
Ihre landschaftliche Lage macht die Stadt mit ihrer historischen Kulisse zu einem grünen Lebensraum. Sie hat ein „Centrum für Umwelt und Technologie“, ist Sitz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Europäischen Bodenbündnisses. Als einzige deutsche Großstadt liegt Osnabrück mitten einem Naturpark – dem UNESCO Geopark TERRA.vita im Osnabrücker Land.
Viele Sehenswürdigkeiten können entdeckt werden. Das bekannte Rathaus des Westfälischen Friedens und Osnabrücks historisches Herz, die Altstadt mit ihren Fachwerkgiebeln und Gassen. Oder das Felix-Nussbaum-Haus, der Dom, die Marienkirche und die Museen zur Industrie-, Natur- und Kulturgeschichte.
Und nicht zuletzt lässt es sich in der Stadt auch wunderbar bummeln und einkaufen: in den Fußgängerzonen, dem Heger-Tor-Viertel und in der, mit einem Architekturpreis ausgezeichneten, Kamp-Promenade mit ihren hochwertigen Shops und Sortimenten.
Erreichbar ist Osnabrück über drei Bundesautobahnen (A 1, A 30, A 33), den historischen Turmbahnhof mit ICE-Halt der Strecke Hamburg-München und IC-Halt der Strecke Amsterdam-Berlin sowie den internationalen Flughafen Münster-Osnabrück, der rund 30 Minuten Fahrtzeit von Osnabrück entfernt ist.
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Faszination über und unter Tage. Das Museum Industriekultur zeigt in den Gebäuden der ehemaligen Steinkohlenzeche Piesberg am nördlichen Stadtrand die Geschichte der Industrialisierung in Osnabrück.
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Das „Haus der Erinnerung“ wurde 1901 als Stadtpalais des Tuchfabrikanten Schlikker erbaut und dient seit 1963 als Museum. Die Villa beherbergt die Ausstellung zur Alltagskultur des 20. Jahrhunderts.
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Das Lutherhaus, das in den 20er Jahren als Gemeindehaus der nahe liegenden Katharinen-kirche erbaut wurde, wurde komplett saniert und 2006 neu eröffnet.
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Ein Ort der Ruhe, ein Ort der Inspiration, ein Ort der Kultur. Nicht nur heute, sondern seit über 700 Jahren. |
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Das Tuchmacher Museum beleuchtet die große Geschichte der Textilproduktion – von der untergegangenen Welt der Tuchmacher bis zur modernen Textilindustrie heute. |
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